Differenzbewusstsein (zusammengefasst von Gemini)
Thomas M. Schmidt , ein renommierter Religionsphilosoph, verwendet den Begriff Differenzbewusstsein vor allem im Kontext des Verhältnisses von Religion und säkularer Vernunft in modernen, pluralistischen Gesellschaften. Einfach ausgedrückt beschreibt es die Fähigkeit, Unterschiede (Differenzen) nicht nur wahrzunehmen, sondern sie als notwendigen Bestandteil einer demokratischen Ordnung anzuerkennen, ohne die eigene Identität aufzugeben. Hier sind die Kernaspekte seiner Definition: 1. Das Verhältnis von Glauben und Vernunft Schmidt baut oft auf den Überlegungen von Jürgen Habermas auf. Differenzbewusstsein bedeutet hier, dass sowohl religiöse als auch säkulare Bürger anerkennen, dass es eine unüberbrückbare Differenz zwischen religiöser Überzeugung und allgemeiner, öffentlicher Vernunft gibt. Für Gläubige: Sie müssen akzeptieren, dass ihre religiösen Wahrheiten in einer politischen Debatte übersetzt werden müssen, um für alle ...